Indach-Solaranlage: Wenn das neue Dach gleich selbst Strom produziert
Bei einer Indach-Solaranlage (Indach-Photovoltaik) werden die Solarmodule nicht auf das Dach gesetzt, sondern ins Dach integriert: Sie ersetzen die Ziegel und bilden die wasserführende Ebene. Das Ergebnis ist ein flächenbündiges, elegantes Solardach – die ideale Lösung, wenn ohnehin saniert wird.
Warum Indach statt Aufdach?
- Doppelter Nutzen: Die Module übernehmen die Funktion der Eindeckung – Sie sparen die Ziegel auf der Modulfläche und damit einen Teil der Sanierungskosten.
- Ästhetik: Flächenbündig, randlos, in edlem Schwarz – Indach-Anlagen fügen sich in die Dachfläche ein, statt auf ihr zu stehen. Gerade bei schönen Ziegeldächern und in sensiblen Ortsbildern ist das oft die einzige überzeugende Lösung.
- Erhöhte Förderung: Für integrierte Anlagen zahlt der Bund eine höhere Einmalvergütung als für Aufdach-Anlagen.
- Langlebigkeit: Keine Dachdurchdringungen durch Montagehaken, keine Hinterlüftungsprobleme durch nachträgliche Aufbauten – das System ist als Dach konzipiert.
- Wirtschaftlicher als Solarziegel: Indach-Module bieten die Solardach-Optik von Solarziegeln – bei deutlich tieferen Kosten pro Kilowatt installierter Leistung.
Auf asbesthaltigen Dächern dürfen keine Solaranlagen montiert werden – Bohren und Befestigen würden Asbestfasern freisetzen. Die Sanierung ist also die Voraussetzung für Solarstrom. Die gute Nachricht: Wer beides kombiniert, zahlt Gerüst und Baustelle nur einmal. Mehr zum Asbest-Thema →
So rechnet sich Ihr Solardach
Eine typische Anlage auf dem Einfamilienhaus (10–15 kWp) produziert rund 9'000–15'000 kWh Strom pro Jahr – deutlich mehr, als ein durchschnittlicher Haushalt verbraucht. Mit Eigenverbrauch, Rückliefervergütung, Einmalvergütung und Steuerabzug amortisieren sich Indach-Anlagen in der Regel innert 10–15 Jahren, bei steigenden Strompreisen schneller. In Kombination mit Wärmepumpe oder Elektroauto steigt der Eigenverbrauchsanteil – und damit die Rendite.
Unser Leistungsumfang
- Analyse & Simulation: Drohnenvermessung, Verschattungsanalyse, Ertragsprognose und Wirtschaftlichkeitsrechnung für Ihr Dach.
- Planung & Bewilligung: Meldeverfahren bzw. Baugesuch, Anschlussgesuch beim Netzbetreiber, Fördergesuche (Einmalvergütung, kantonale Programme).
- Montage aus einer Hand: Dachdecker, Spengler und Solarteure aus demselben Haus – die Schnittstelle Dach/PV, an der andernorts Garantiefragen entstehen, gibt es bei uns nicht.
- Inbetriebnahme & Abnahme: Elektroinstallation, Zählerwechsel, Monitoring – schlüsselfertig übergeben.
Auch klassische Aufdach-Anlagen und Speicherlösungen realisieren wir – welche Variante für Ihr Dach die wirtschaftlichste ist, zeigt die kostenlose Erstberatung.